Digitale Steuerung kommunaler Infrastrukturprojekte

Gemeinsame Plattform für Gemeinden, Ingenieurbüros und Infrastrukturbetreiber: GIS-gestützte Projektübersichten, zentrale Dokumentation und nachvollziehbare Wartungsplanung für öffentliche Anlagen in Österreich.

Funktionen für die kommunale Projektsteuerung

Die Plattform bündelt die täglichen Arbeitsabläufe von Gemeinden, Ingenieurbüros und Infrastrukturbetreibern: von der ersten Skizze über die GIS-gestützte Kartendarstellung bis zur dokumentierten Übergabe an den Betrieb.

Kartenbasierte Projektübersicht Alle laufenden Vorhaben erscheinen auf einer gemeinsamen Karte. Zuständigkeiten, Bearbeitungsstand und offene Punkte sind direkt am Objekt ablesbar, ohne dass jemand eine E-Mail suchen muss.
Digitale Baudokumentation Pläne, Protokolle und Freigaben werden zentral abgelegt und versioniert. Bei der Übergabe an den Betrieb steht die vollständige Historie bereit, inklusive der für Österreich relevanten Prüfvermerke.
Wartungsplanung mit GIS-Bezug Wiederkehrende Inspektionen von Brücken, Straßen und Leitungen lassen sich an konkrete Kartenobjekte knüpfen. Fällige Termine erscheinen automatisch im Aufgabenbereich der zuständigen Stelle.
Ressourcensteuerung über Kennzahlen Aus den Projektdaten werden Aufwände und Materialbedarf sichtbar. Damit lässt sich das Jahresbudget realistischer planen und Engpässe im eigenen Personal werden frühzeitig erkennbar.
Schnittstellen zu bestehender Verwaltungssoftware Die Plattform liest und schreibt gängige Formate aus der kommunalen Praxis. So bleiben einmal erfasste Daten erhalten und müssen nicht doppelt gepflegt werden.

Pakete für die kommunale Projektsteuerung

Unsere Leistungspakete sind auf die unterschiedlichen Anforderungen von Gemeinden, Ingenieurbüros und Infrastrukturbetreibern zugeschnitten. Sie unterscheiden sich im Umfang der GIS-Funktionen, der Dokumentationstiefe und der Unterstützung bei der Einführung. Die Auswahl erfolgt nach Projektgröße und internem Know-how.

Basis für die Planung öffentlicher Vorhaben

Leistungen im Überblick
Basis

Kartengestützte Übersicht

Geeignet für kleinere Gemeinden mit überschaubarem Anlagenbestand. Enthält die digitale Erfassung vorhandener Leitungen und Bauwerke, eine einfache Kartenansicht sowie die Dokumentation laufender Maßnahmen. Die Pflege der Daten erfolgt durch die Gemeinde selbst.

Standard

Planung mit GIS-Anbindung

Für Ingenieurbüros und mittlere Kommunen. Ergänzt die Basisversion um Schnittstellen zu gängigen GIS-Systemen, Versionierung von Planungsständen und ein Berichtswesen für Ausschreibungen. Schulung des Personals ist im Paket enthalten.

Erweitert

Wartungs- und Ressourcensteuerung

Für Infrastrukturbetreiber mit regelmäßigen Inspektionspflichten. Beinhaltet die digitale Abbildung von Wartungsintervallen, Schadensmeldungen und Zustandsbewertungen. Die Steuerung erfolgt über ein zentrales Dashboard mit Priorisierung nach Dringlichkeit.

Individuell

Integration in bestehende Prozesse

Für Verwaltungen mit spezifischen Anforderungen an Datenschutz, Schnittstellen oder Berichtsformate. Wir analysieren die vorhandene IT-Landschaft und passen die Plattform an die internen Abläufe an. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachabteilungen.

Rückmeldungen aus der kommunalen Praxis

Was Bauamtsleiter, Planungsingenieure und Infrastrukturbetreiber über die Zusammenarbeit mit InfraHub berichten.

Die Umstellung auf den digitalen Leitungskataster hat unsere Ausschreibungen für Tiefbauarbeiten spürbar beschleunigt. Fehlgrabungen wegen unklarer Leitungsführung gehören in unserer Gemeinde der Vergangenheit an.
Konstantin Schneider MBA. Bauamtsleiter, Marktgemeinde im Mostviertel
Wir nutzen die Plattform seit zwei Jahren für die Wartungsplanung unserer Brücken und Durchlässe. Die zustandsbasierte Dokumentation ersetzt die starren Intervalle und gibt uns eine belastbare Grundlage für Budgetentscheidungen.
Adrian Steinlechner Leiter Infrastruktur, Gemeindeverband Oberes Trauntal
Die kartengestützte Projektübersicht hat unsere interne Abstimmung zwischen Bauhof, Planungsbüro und Gemeinderat deutlich vereinfacht. Jeder Beteiligte sieht auf einen Blick, welcher Abschnitt gerade in Bearbeitung ist.
Ing. Martina Gruber Projektleiterin Tiefbau, Ingenieurbüro für Verkehrsinfrastruktur
Für unsere wiederkehrenden Prüfungen der Straßenbeleuchtung und der Entwässerungsanlagen ist die digitale Schadensdokumentation unverzichtbar geworden. Die Priorisierung der Maßnahmen erfolgt jetzt nach klaren Kriterien, nicht nach Bauchgefühl.
DI Franz Wimmer Betriebsleiter, Kommunale Infrastrukturgesellschaft
Die Einführung von InfraHub hat uns geholfen, die Ressourcen im Bauhof besser zu steuern. Wir wissen jetzt frühzeitig, welche Kapazitäten für die nächsten Monate eingeplant werden müssen.
Mag. Elisabeth Pichler Amtsleiterin, Stadtgemeinde im Waldviertel

Häufige Fragen zur digitalen Projektsteuerung in der Kommunalverwaltung

Antworten auf Fragen rund um InfraHub

Welche Datenformate unterstützt die Plattform für GIS-Karten?

InfraHub verarbeitet gängige Formate wie Shapefile, GeoJSON und KML. Auch CAD-Exporte aus Planungsbüros lassen sich als Layer einbinden. Die Darstellung erfolgt direkt im Browser, ohne zusätzliche Desktop-Software.

Wie lange dauert die Einführung in einer Gemeinde?

Die Basisinstallation inklusive Schulung der Fachabteilung dauert in der Regel vier bis sechs Wochen. Die Dauer hängt davon ab, wie viele Bestandsdaten digitalisiert und migriert werden müssen. Für kleinere Gemeinden bieten wir ein gestaffeltes Onboarding an.

Können Ingenieurbüros extern auf Projektdaten zugreifen?

Ja, über rollenbasierte Zugriffe lassen sich externe Planungsbüros gezielt für einzelne Projekte freischalten. Sie sehen nur die freigegebenen Karten und Dokumente, nicht die gesamte Verwaltungsstruktur. Änderungen werden mit Zeitstempel protokolliert.

Wie werden Wartungsintervalle für technische Anlagen abgebildet?

Für jedes Anlageobjekt lassen sich wiederkehrende Prüfungen mit festen Intervallen hinterlegen. Das System erinnert automatisch an bevorstehende Termine und dokumentiert die durchgeführten Maßnahmen lückenlos. So bleiben Prüfpflichten nachvollziehbar.

Ist die Plattform für den Einsatz auf mobilen Geräten geeignet?

Die Kartenansicht und die Dokumentenverwaltung funktionieren auch auf Tablets und Smartphones. Außendienstmitarbeiter können Schäden direkt vor Ort mit Foto und Standort erfassen. Die Synchronisierung erfolgt automatisch, sobald wieder eine Verbindung besteht.

Welche Unterstützung bietet InfraHub bei der Datenmigration?

Wir übernehmen die Aufbereitung vorhandener Papierpläne und Tabellen in strukturierte GIS-Layer. Ein Datenbeauftragter begleitet die Migration und prüft die Qualität der übernommenen Datensätze. Nach Abschluss erhalten Sie ein vollständiges Dateninventar.

Die Antworten beziehen sich auf den Standardumfang von InfraHub. Für individuelle Anforderungen aus Ihrer Gemeinde oder Ihrem Ingenieurbüro sprechen Sie uns direkt an.

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